Author Archives: Tanja Schöfbeck

Nursch 26.05.2019

Die Medien propagieren zwar den kältesten Mai seit 30 Jahren, aber wie es scheint ist der Wettergott Motocross Fan. Pünktlich als der MSC Nursch zum W4-Cup ruft, schließt der Himmel seine Pforten und begrüßt die über 200 Motorsportler mit strahlendem Sonnenschein. Das Team rund um MSC-Nursch Obmann Ewald Schönhofer, hatte wieder einmal ganze Arbeit bei der Vorbereitung der Strecke und der Infrastruktur geleistet und konnte den Rennteilnehmern perfekte Bedingungen auf der neu überarbeiteten weinviertler Naturstrecke bieten.

Etwas getrübt wurde die positive Grundstimmung allerdings bereits am frühen Morgen durch einige unbelehrbare, die trotz mehr als ausreichend Platz im Fahrerlager, selbständig Absperrbänder entfernten und die reservierten Plätze für die Traktoren zur Bodenbearbeitung verstellten. Anstelle einsichtig das Feld zu räumen, fanden diejenigen dann auch noch nötig den hart arbeitenden Vereinsobmann anzupflaumen. Dass trotz ausgezeichneter Tontechnik am gesamten Veranstaltungsgelände nur eine Handvoll Teilnehmer dem Aufruf zur Fahrerbesprechung gefolgt war zeigte leider ebenfalls die aufkeimende Disziplinlosigkeit bei den Racern. Die wenigen Anwesenden hörten neben den einführenden Worten der Veranstalter auch einen eindringlichen Apell von Ewald Schönhofer diese Umstände nicht zur Regel werden zu lassen und im Sinne eines sportlichen Miteinander wieder mehr Disziplin an den Tag zu legen!

Aber zurück zum Wesentlichen – den zahlreich erschienen Zuschauern wurde in insgesamt 20 Rennläufen hochkarätiger Motorsport geboten. Mit 17 Startern in der 50cm3 und 15 Startern in der 65cm3 Klasse zeigten die Rennzwerge, dass der Motocross Sport derzeit keine Nachwuchssorgen hat. Bei den jüngsten setzte sich Oskar Kopischke vom Team motoXjungle  in eindrucksvoller Manier mit zwei Laufsiegen, jeweils vor Jens Fidler und Nils Kopischke  in Szene. Bei den 65ern dominierte Nico Schöngrundner vom Team Benzinbrüder ebenfalls mit Doppelsieg vor Leo Zechnmeister und Luis Huber.

Herausragend waren auch die Leistungen von Kevin Schneeweis vom MSC Imbach der sowohl in der Klasse bis 85cm3 als auch bei den MX2-Junioren mit lupenreinen Doppelsiegen sein einzigartiges Talent unter Beweis stellte.

Die teilnehmerstärkste Klasse war mit 32 Startern die MX2 Klasse – hier konnte Daniel Hennerbichler vom ECC Schönau beide Läufe für sich entscheiden, wobei ihm im zweiten Lauf der heranstürmende „Hausherr“ Roman Schönhofer auf seiner georgmech-TM beinahe noch gefährlich hätte werden können. Der gesundheitlich etwas angeschlagene MSC Nursch Pilot lies den ersten Umlauf aus, bewies aber im zweiten Rennen ungebrochenen Kampfgeist.

Die schnellste Kategorie lieferte auch die spannendsten Rennverläufe: In beiden Läufen katapultierte sich der, eben erst aus der Verletzungspause zurückgekehrte Thomas Wolf auf seiner Damianik Kawasaki als erster aus dem Startgatter, wurde jedoch von Alexander Weiß vom MSC Guntersdorf rasch unter Druck gesetzt und schlussendlich überholt. Auch Patrick Schrenk vom MSC Greinsfurth und Timon Brichard, HSV Burg Kreuzenstein, folgten dem Beispiel und sicherten sich die verbliebenen Podiumsplätze.

In gewohnt kurzweiligem und informativem Stil führte Tom Katzensteiner durch den Tag und konnte unzählige durchwegs positive Stimmen seitens der Fahrer einfangen. Unisono zeigten sich alle interviewten Sportler begeistert von den perfekten Streckenverhältnissen und der reibungslosen Organisation durch den erfahrenen Veranstalterverein.

Pulkau 14.04.2019

Hallo Motorsportfreunde

Das erste Rennen des W4Cup in Pulkau war von den Wetterbedingungen her optimal, denn die Strecke des MSC Pulkautal ist sehr schwer zu bearbeiten. Doch ist es uns gelungen in Zusammenarbeit mit dem Wettergott die Bodenverhältnisse optimal zu gestalten, sodass es den ganzen Tag sehr griffig und staubfrei war.

Für unsere Zuseher hätte es ein wenig wärmer sein können, aber man kann nicht alles haben.

Es fanden sich am Sonntag den 14. April zum W4 CUP in Pulkau 260 Starter ein, das war für den W4Cup in Pulkau ein neuer Rekord. Die meisten Starter gab es in der MX2 Klasse mit genau 40 Startern. Super war auch die 50er Klasse mit 21 Startern auf der kurzen Strecke. Da war ganz schön was los, denn es gab in dieser Klasse auch Fahrer und Fahrerrinnen die erst neu begonnen hatten und die schnellen 50er so auch mit den Überrundungen zu kämpfen hatten.

Bemerkenswert war die Ladys Klasse, denn Startnummer 7 Sarah Schnelzer (die Siegerin) ließ die ENDURO Fahrer ziemlich langsam aussehen, denn die beiden Klassen wurden gleich hintereinander gestartet und die Enduros wurden gleich eingeholt.

Auffallend war auch die Klasse 85 wo die Startnummer 22 Kevin Schneeweis keinen Gegner fand und Start-Ziel Siege fuhr. Kevin ist auch in der 125 Jun Klasse mitgefahren und dort fand er seine Herausforderung und konnte mit einem nicht so optimalen Start eine sehr gute Platzierung herausfahren.

Bei der Schnupperklasse war alles sehr diszipliniert. Sollte auch einmal erwähnt werden.

Bei den MX Open war die Startnummer 26 Patrick Schrenk eine Klasse für sich. Er führte vom Start weg das Feld an und baute seinen Vorsprung bis ins Ziel aus. Patrick meinte nach dem Rennen: „Die Strecke ist heute wie aus Plastilin gebaut“

Bei den Champions war auch ein sehr großes Startfeld wobei den 1. Lauf Patrick Schrenk gewann und im 2.Lauf von Christoph Zeintl auf Platz 2 verwiesen wurde, doch zum Gesamtsieg reichte es trotzdem.

Bei den Senioren und Super-Senioren gab es ein großes Starterfeld von Fahrern, die schon sehr lange fahren und viel Rennerfahrung haben, trotzdem wurde das zweite Rennen viel zu ernst genommen.  Es gab leider einen sehr unschönen Zweikampf, der vom hinteren Fahrer bestimmt wurde.  Bitte um mehr Disziplin in dieser Klasse

Ich, Reinhard Altmann, Obmann SPIZY bedanke mich sehr herzlich bei meinem Team:

Gerda (die beste Bananenschnitte), Natascha und Thomas, Eva und Walter, Herbert`s Küchenteam, Rundenschreiberlinge Tanja, Robert, Nadja, Susannes Streckenpostenteam.

So auch bei Fritz, Dominik, Franz (Streckenpräparierung und Vorstart) und bei Rennleiter STIEBI. 

Auch ein herzliches Dankeschön der FF-Pulkau und dem Roten Kreuz RETZ fürs Kommen.

Euer Spizy 😊